Masterarbeitskonzept – im Sinne von live learn move

Gleich zu Beginn des 3. Semesters im Studiengang MAWM17 ging es für alle Studierenden zur Sache. Aber kaum einer wollte jedoch wahrhaben, dass das Masterarbeitskonzept vor der Tür stand. Gleich danach Praxisprojekt, BigData, Videos drehen, Podcasts erstellen, … und vor allem ein Masterarbeitskonzept. 

In anderen Worten: die große Hürde ist nicht wegzuschieben! Es geht jetzt im Studium tatsächlich dem Ende zu. Davor aber muss das über meinem Kopf schwebende Damoklesschwert in Angriff genommen werden.

Vor allem seit der Erstellung meines Persönlichen Wissensmanagements anhand einer Synergymap entfachte in mir eine Idee.
Mein Weg sollte mich auch in Richtung Erwachsenenbildung führen. Darüber hinaus ergab sich auch das Thema. Nach einem intensiven Gespräch mit einem Studienkollegen und anschließend mit der Studiengangsleiterin kristallisierte es sich heraus:

Mein Masterarbeitsprojekt trägt den Titel:

Auswirkungen des Fortbildungsmodells „Netzwerk Praxis Volksschule“ auf die Unterrichtspraxis an burgenländischen Volksschulen

Das bedeutet, ich möchte erforschen, wie die Fortbildungsveranstaltung der PH Burgenland unter Anwendung des „SeamlessLearning Modells“ konzipiert sein muss, um die Unterrichtspraxis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nachhaltig zu beeinflussen.

Dank meiner Studiengangsleiterin und meiner Betreuerin an der FH-Burgenland war das Formulieren der Forschungsfrage bald erledigt. Das erste Masterarbeitskonzept war nach einigen Nachtschichten erstellt.

Aber Moment – so schnell war die Sache dann aber nicht erledigt! Es war einfach wahnsinnig viel zu lesen, zusätzlich wissenschaftliche Literatur auf Researchgate zu finden, Literaturrecherche über die FH-Bibliothek, Literaturverwaltung über RefWorks. Irgendwie stellte sich sehr rasch das Gefühl ein, dass die Zeit zu knapp und die Literatur zu unüberschaubar war. Es galt, das Wichtige zu finden und in ein Konzept zu bringen. Für eine Perfektionistin, wie ich es bin, aber eine echte Herausforderung!

Netzwerk Praxis für die Volksschule – der Prozess

Die Fortbildungsveranstaltung soll in meinem Projekt nach dem Design-Based Research aufgebaut und empirisch erforscht,  evaluiert und in der gleichen Weise im Anschluss daran adaptiert werden.
Maurer stellt auf dem EVALEA-Blog das 4-Stufen Evaluationsmodells nach Kirkpatrick dar. Er erläutert, dass die vier Stufen (1. Reaktion, 2.Lernerfolg, 3. Verhalten, 4. Ergebnis) in der Evaluation abzudecken sind. Die These Kirkpatricks ist, dass sich ein Mehrwert einer Studie nur ergibt, wenn die Teilnehmer einen Prozess durchlaufen (vgl. Maurer, D. 2015).
Folglich soll eine Entwicklung der Unterrichtspraxis der teilnehmenden Lehrpersonen beobachtbar und evaluierbar werden. So stelle ich mir deshalb den Prozess meiner Masterarbeit vor.

Meine Erwartungen:

Als Ergebnis erwarte ich mir über quantitative Befragungen herauszufinden, ob VolksschullehrerInnen einen Mehrwert durch diese Form von Seminaren erkennen können. Durch das wissenschaftlich begleitete Design und Redesign erhoffe ich mir, eine Basisstruktur für kommende Fortbildungsveranstaltungen von „Netzwerk Praxis Volksschule“ grundzulegen.

Schon im Jänner 2019 werde ich an einem Netzwerktreffen teilnehmen, weil ich aktiv an der Weiterentwicklung dieses Konzepts für burgenländische Volksschulen mitarbeiten möchte.

Quelle: Folie aus PPP von Barbara Geyer-Hayden zur „Semestereinführung und Update wissenschaftliches Arbeiten“ 

Dieses Bild finde ich vor allem sehr prägnant und es wird mich wohl noch eine Weile begleiten 😉

Literatur:

Maurer, D. (2015). Klassiker: Evaluation von Trainingsprogrammen: Die vier Stufen von Kirkpatrick (1959). Abgerufen am 31.10.2018 von https://www.evalea.de/klassiker-evaluation-von-trainingsprogrammen-die-vier-stufen-von-kirkpatrick-1959/

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