Wandern – etwas verstaubt?

„Wandern ist eine Form weiten Gehens von mehreren Stunden. Früher eine häufige Art des Reisens, stellt es heute vorwiegend eine Freizeitbeschäftigung dar. Wandern ist eine mit Naturerleben verbundene, gemäßigte Sportart und ein zentraler Wirtschaftsfaktor des Sommertourismus. In Europa sind landschaftlich reizvolle Regionen durch Wanderwegegut erschlossen.“ – so erklärt  Wikipedia das Wandern.

Der Deutsche Wanderverband legt in einer Studie fest, wann man von einer Wanderung sprechen kann. Nämlich dann, wenn eine bestimmte Dauer, Länge, Geschwindigkeit, Planung usw.  gegeben sind.

Als das Bild zu diesem Beitrag entstand, war die Wanderung an diesem Tag bereits 14 km weit – und wir waren am halben Weg. Das Wetter war perfekt, nicht zu warm, die Ausrüstung gut gewählt, das Ziel war festgelegt, eine Verpflegungsstation unterwegs eingeplant. Alle Kriterien des Deutschen Wanderverbandes waren erfüllt.

Aber gemäßigte Sportart? Sommertourismus? – Das schränkt doch viel zu sehr ein. Das schreit für mich nach einem neuen Blickwinkel! Wandern – etwas verstaubt!?

Ganz im Gegenteil! Bewegung – sei es jetzt Wandern, Walken, Laufen, GeocachingOrientierungslauf, ein riesiger Wirtschaftszweig hat sich entwickelt. Zielgruppe: alle Menschen, die Freude und Lust am Bewegen haben! Ausrüstung, vom Schuh über die Kleidung bis hin zur Pulsuhr – da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt – und auch dem eingesetzten Kapital nicht. Trainingspläne werden erstellt – alleine oder mit einem Personal Trainer, der Tourismus erlebt eine Renaissance! Wandern als Kalorienkiller, für die, die sich um ihre Figur kümmern.

Da muss es doch noch mehr geben – ich wollte doch schon immer mehr wissen! Genaueres folgt.

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